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Das Gartenhaus winterfest machen - 6 einfache Schritte für die Winterzeit

Gartenhäuser haben gleich mehrer Vorzüge, auf die viele Gartenbesitzer nicht verzichten möchten. Im Frühjahr und im Sommer ist ein Gartenhaus der perfekte Ort für einen gemütlichen Grillabend mit der Familie oder Freunden. Außerdem bietet es einen idyllischen Rückzugsraum mitten im Grünen, wo man die Sorgen und Probleme des Alltags einmal vergessen und entspannt die Seele baumeln lassen kann.


Ein Gartenhaus wird in der Regel also hauptsächlich in den warmen Monaten als Aufenthaltsort genutzt – denn im Winter ist es im kuschelig geheizten Wohnzimmer einfach gemütlicher. Doch abbauen muss man das Gartenhäuschen keinesfalls, denn mit ein paar wichtigen Tipps übersteht die Hütte auch die kalten und ungemütlichen Monate von November bis Februar problemlos. Was an lauen Sommerabenden als Unterkunft für nette Grillabende dient oder zum fröhlichen Beisammensitzen einlädt, wird während des Winters meist ausschließlich als Abstellraum für Terrassenmöbel, Pflanzen oder anderes Gartenzubehör genutzt. Doch auch wenn sich niemand im Häuschen aufhalten möchte, muss das Material unbedingt vor den extremen Witterungseinflüssen geschützt werden. Andernfalls kann es im kommenden Frühjahr zu unschönen Überraschungen kommen.

Doch damit es den Witterungsverhältnissen im Winter trotzen kann, muss ein Gartenhaus erst einmal winterfest gemacht werden. Doch wie gelingt das am besten? Sein Gartenhaus für den Winter vorzubereiten ist gar nicht so schwierig. Wenn man ein paar grundlegende Dinge beachtet, kommen Häuschen, Möbel und Gartengeräte problemlos über den Winter. Ansonsten riskieren Sie nicht nur Schäden an Ihrem Gartenhaus, sondern auch Ihre Gäste zeigen Ihnen schnell die kalte Schulter.

Damit das nicht passiert, haben wir eine Liste mit einigen wichtigen und effektiven Tipps zusammengestellt.


Zuerst die Materialwahl, Wärmedämmung und Isolierung

Bereits bei der Anschaffung und dem Bau eines Gartenhauses gilt es, auf das richtige Material zu achten. Das Holz des Gartenhauses muss überaus robust und widerstandsfähig sein, um der Kälte, dem Schnee und dem Eis im Winter auf Dauer standhalten zu können. Besonders geeignet ist beispielsweise die nordische Fichte aus Skandinavien. Ihr langsamer Wuchs in den kalten Regionen des Nordens sorgt dafür, dass das Holz sehr hart wird und enge Jahresringe bildet – optimale Bedingungen für ein qualitativ hochwertiges Gartenhaus.

Weiterhin ist die richtige Isolierung des Gartenhauses sehr wichtig. Sowohl Wände, Fenster und Türen als auch der Boden sollten mit geeigneten Materialien isoliert und abgedichtet werden. Für die Außen- und Innendämmung bietet sich zum Beispiel Mineral- oder Holzwolle an. Auch Hanffasern können verwendet werden. Eine regelmäßige Überprüfung des Gartenhauses auf mögliche Schäden und undichte Stellen sollte vor jedem Winter selbstverständlich sein.


Wie mache ich mein Gartenhaus winterfest? Beachten Sie diese 6 einfachen Schritte

1. Das Gartenhaus rechzeitig auf Schäden prüfen

Wenn das Gartenhaus gen Ende des Sommers kleinere Schäden oder Macken aufweist, sollten diese unbedingt beseitigt werden. Denn dringt in unbehandelte Spalten oder Risse Feuchtigkeit ein, kann das Material in Kombination mit der Kälte sehr schnell anfangen zu gammeln. Vergewissern Sie sich, dass Ihr Gartenhaus keine sichtbaren Beschädigungen an Fassade, Dach oder Türen aufweist. Gelangt Feuchtigkeit hinein, kann dies schon beim ersten Frost Ihr Gartenhaus beschädigen. Holzlasuren können bei kleinen Macken Abhilfe schaffen.

2. Das Wasser abstellen und das Entleeren der Wasserleitungen

Den ersten Frost kann es bereits Ende September geben, weshalb man zeitig das Wasser abstellen und die Leitungen frei machen sollte. Denn im Extremfall könnten die Wasserleitungen sonst einfrieren und platzen. Die daraus resultierenden Schäden an und im Gartenhaus möchte keiner haben. Drehen Sie die Wasserhähne bis ins Frühjahr hinein weit auf, bis das Wasser wieder angestellt wird. Regentonnen sollten Sie aus dem gleichen Grund ebenfalls leeren.

3. Die Isolierung macht den Unterschied

Massive Holzbauten haben unter anderem den Vorteil, dass das robuste Holz von Natur aus nur wenig Kälte in den Innenraum lässt. Türen und Fenster mit Isolierverglasung tragen ebenfalls zu einer stabilen Raumtemperatur bei. Mit zusätzlichen Eindeckungen und Dämmungen stellen Sie sicher, dass die Kälte auch wirklich draußen bleibt.

4. Das Gartenhaus im Winter bei Bedarf heizen

Heizen muss man ein Gartenhaus im Winter üblicherweise nicht. Anders ist es, wenn man Blumen und Sträucher zum Überwintern im Gartenhaus aufbewahrt. Denn diese brauchen in der Regel etwas Wärme. Hierfür eignet sich die Verwendung von Elektroheizungen, die bei guter Isolierung eine konstante Raumtemperatur im Gartenhaus gewährleisten.

5. Regelmäßig das Gartenhaus lüften

Vergessen Sie bei aller Gemütlichkeit nicht das Lüften. Nur weil Ihr Gartenhaus winterfest ist, kann sich dennoch Schimmel im Inneren bilden. Dem beugen Sie durch gelegentliches Stoßlüften vor, damit Schimmel gar nicht erst eine Chance hat, sich zu bilden und auszubreiten.

6. Gartenhausdach vom Schnee befreien

Je nach Region kann es im Winter zu starken Schneefällen kommen, die zu einer enormen Schneeschicht auf dem Dach des kleinen Häuschens führen können. Um das Gartenhaus nicht zum Einsturz zu bringen, ist es daher wichtig, es regelmäßig zu überprüfen und von dicken Schneeschichten zu befreien. Lassen Sie es im Zweifel nicht drauf ankommen: Bei zu starker Schneelast kann das Dach Ihres Gartenhauses nachgeben.

Mit diesen Tipps sind Sie schon vor dem ersten Frost gewappnet und wissen, wie Sie Schäden an Ihrem Gartenhaus vermeiden können. Selbstverständlich kann das Gartenhäuschen im Winter auch für einen gemütlichen Glühweinabend genutzt werden – denken Sie aber an dicke Socken, warme Pullis und kuschelige Schals.

Auch den Garten winterfest machen

Die Temperaturen fallen nachts bereits deutlich unter zehn Grad, die Tage werden immer kürzer und in den Supermärkten stehen bereits einigen Wochen die ersten Weihnachtsleckereien. Nachdem der Sommer nun Anfang Oktober also endgültig zu Ende ist, wird es für alle Gartenbesitzer Zeit, ihre grüne Oase winterfest zu machen, um sie im nächsten Frühjahr wieder genauso schön genießen zu können.

Pflanzenzwiebeln einsetzen, Bäume zurückschneiden, Laub harken
Rund ums Haus fallen viele Kleinigkeiten an, die nach dem Ende des Sommers erledigt werden müssen, damit der Garten auch im nächsten Jahr wieder zum Verweilen einlädt. Denn fallen die Temperaturen erst einmal unter den Gefrierpunkt, ist es für viele Arbeiten bereits zu spät – sei es, weil man dann nicht mehr durch den Garten kraxeln möchte oder aber weil delikate Pflänzchen dann bereits eingegangen sind.

Erledigen Sie folgende Aufgaben bis spätestens November im Garten:

Terrassenmöbel winterfest machen:

Für die Gartenmöbel ist es am besten, sie geschützt im Schuppen oder Keller aufzubewahren. Alternativ können sie auch mit einer großen Plane bedeckt überwintern.

Gartengeräte reinigen:

Nach einer langen Sommersaison wandern nun auch Spaten, Harke und Co. für einige Monate in den Geräteschuppen – der perfekte Zeitpunkt also, um die Gartengeräte gründlich zu reinigen und zu polieren.

Rasen schützen:

Beim letzten Rasenmähen sollten die Grashalme ein wenig länger bleiben als normal, denn nur dann können sie den Winter optimal überstehen. Zum Schutz vor Frost nun am besten mit Kalk und altem Laub bedecken.

Bäume und Sträucher stutzen:

Haben die Bäume und Sträucher ihre Blätter alle verloren, ist es an der Zeit, sie zurückzuschneiden, damit sie auch im nächsten Jahr wieder in voller Blüte und mit frischen Ästen dastehen können.

Unkraut jäten und Pflanzenzwiebeln einsetzen:

Ein letztes Mal sollten die Beete vom Unkraut befreit und die einjährigen Sommerpflanzen der vergangenen Saison entfernt werden. Stattdessen können nun bereits die Zwiebeln für Narzissen, Tulpen und Co. eingesetzt werden, die im Frühjahr dann ihre volle Schönheit zeigen.